Das nunmehr schon zweite Hike-Wochenende der Kreuzritter-Rover im Jahre 2008 ging ins Sauerland. Mit dabei waren Sascha, Lukas, Sepp, Malte, die Staubäche und die beiden (Beg-)Leiter Christopher und Erbse. Den Zug nach Winterberg nahmen wir erst am Samstagmorgen, um keinen Interessenskonflikt mit sämtlichen 18. Geburtstagen, die am Freitagabend gefeiert wurden, heraufzubeschwören. Auf dem Weg nach Dortmund trafen wir auf das PSG-Mitglied Diana und bereits am Hauptbahnhof gelangte ein gewisser Herr W. (E. bei der Stadt G.) in Verdruss, als sich seine Bierdose unabgesprochen in eine Sprinkleranlage verwandelte. Die weitere Fahrt schließlich war besonders für jene, die ihr Handy nicht als wichtigstes Statusobjekt ansehen, schwerlich zu ertragen.
In Winterberg angekommen machten wir uns sogleich auf den Weg. Auf das erste wahre Highlight der Tour trafen wir schon nach wenigen Metern: Todesmutig wagten wir uns näher als je ein Pfadfinder zuvor an die rauschenden Fluten und scharfkantigen Felsen der Ruhrquelle heran.
Der Zeltaufbau am Abend klappte besonders bei Sascha und Nino problemlos. Den Abend verbrachten wir damit, das Feuer nicht ausgehen zu lassen, unser Essen zuzubereiten und unsere Stimmen dank Guitalele in bis dato unbekannte Höhen vordringen zu lassen.
Am nächsten Morgen (eben genanntes Zelt war mittlerweile eher zwei- als dreidimensional) frühstückten wir in der nahen Hütte, nachdem wir ein bis zwei Kleinigkeiten, die vom Vorabend liegen geblieben waren, beseitigt hatten.
Weiter ging's Richtung Brilon-Wald. Der Weg war dank Kinderkarte kinderleicht zu finden; ohne einen einzigen Umweg erreichten wir - in mittlerweile leichtem Nieselregen - den Bahnhof. Kaum erschöpft stiegen wir in den Zug heimwärts - doch von Erholung konnte keine Rede sein: Eine leicht angeregte Reisegruppe von Damen gesetzteren Alters brachte uns ... den Wendler, aber vollkommen gratis!
Zurück in Gelsenkirchen bestand natürlich keine Frage, dass wir unser Gruppenmaterial erst zur nächsten Gruppenstunde mitbringen sollten, was auch ohne Ausnahme reibungslos funktionierte.
Wieder einmal war ein tolles Hike zuende; eins von der Art, an die man sich später, wenn wir älter sind, gerne erinner n wird. |